Schottischer als Schottland
Traditionelle
Musik aus

Cape Breton
Fiddle und Steptanz dominieren

CAPE BRETON * Foto: Louis DeCarlo

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CD-TIPPS:
Colin Grant, Fun For The Whole Family (Eigenverlag, 2010)
Diverse, Celtic Colours Volume XV (Odyssey Records, 2011)
Dawn & Margie Beaton, A Taste Of Gaelic (Eigenverlag, 2011)
Kenneth & Angus MacKenzie, Piob Is Fidheall (Mabou Mines Records, 2011)

Das Celtic Colours International Festival im herbstlichen Cape Breton (go! s. Folker 1/12 )
SHELDON MacINNES 2011 * Foto: Mike Kamp
bietet genau das, was auf den Plakaten steht: keltische Musik jedweder Coleur. Sie kommt aus den Mutterländern Schottland oder Irland, aus Kanada oder den USA – egal woher, Hauptsache keltisch, Hauptsache gut. In den bisherigen fünfzehn Jahren haben die Stars der weltweiten keltischen Szene der ostkanadischen Insel samt und sonders einen Besuch abgestattet. Ungewöhnlich ist lediglich ein ehernes Festivalprinzip: Bei jedem der unzähligen Konzerte müssen neben den Stars auch immer einheimische Künstler auf der Bühne stehen. Und überraschenderweise ist kein Qualitätsunterschied festzustellen. Wie kommt das?

TEXT: MIKE KAMP

„Die Poeten und Barden, die nach Nova Scotia kamen, ließen die Reise in ihre Arbeit einfließen.“

Cape Breton wirbt gerne mit dem Hinweis, dass die Insel als einzige in Nordamerika eine lebendige keltische Kultur vorweisen kann. Schließlich stammen
ASHLEY MacISAAC 2011 * Foto: Louis DeCarlo
die meisten Einwohner von schottischen Einwanderern des 19. Jahrhunderts ab. Aber auch in Cape Breton nahm die Folkmusik durchaus keine gradlinige Entwicklung, wie Sheldon MacInnes, bis zu seiner Pensionierung 2008 Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Cape Breton University, ausführt, der den
SESSION FIDDLE 2011 * Foto: Mike Kamp
Anfang des Folkrevivals auf den Beginn der Siebzigerjahre datiert. „Die Zeit von 1920 bis 1969 muss man im Zusammenhang sehen. Die Musik war dynamisch, sie war lebendig, ihr ging es gut und sie blühte, aber sie war beschränkt auf das Zuhause und auf bestimmte ländliche Gemeinden. Die große Sache 1970 war, dass das nationale Fernsehen sich für diese Musik zu interessieren begann, speziell wegen dem vor einigen Jahren verstorbenen John Allan Cameron.“ Der junge Folksänger spielte damals keltische Musik auf der Gitarre, auch Bagpipes oder Fiddletunes, und er begeisterte das Publikum zuerst regional und dann national, auch in Begleitung einiger anderer fantastischer Fiddler aus Cape Breton. „Via Fernsehen hatte er also die Aufmerksamkeit der Nation und tourte. Dadurch wurde die Musikindustrie aufmerksam, die großen Plattenfirmen winkten mit Verträgen. Die kamen hierher und nahmen Fiddler auf, auch einige Piper oder Sänger. Die Musiker begannen zu verstehen, was das für ein Ding war, die Musikindustrie. Sie stellten fest, dass sie da was verdienen konnten.“

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Update vom
29.04.2012
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