Global Flux - Teilnehmer im Publikum - Foto: Pencho Stefanov

ZAUBERWORT CLUSTER

KONFERENZ GLOBAL FLUX

Traum von einem Haus der globalen Musik

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Eine Stellungnahme Robert von Zahns anlässlich Global Flux zum allgemeinen Nutzen von (Weltmusik-)Tagungen findet sich im go! Gastspiel dieser Ausgabe

Wie kann globale Musik stärker in der Gesellschaft verankert werden? Wie kann man sie zum Thema von Hochschulcurricula und Forschung machen? Wie lässt sie sich nachhaltig in der Kulturpolitik und sogenannten Kreativwirtschaft integrieren? Knapp zweihundert Fachleute suchten im vergangenen Dezember in Köln bei der Konferenz Global Flux Antworten auf diese Fragen.

POLITIK UND VERWALTUNG
BETRACHTETEN DIE TAGUNG
OFFENSICHTLICH ALS NICHT
WICHTIG GENUG.

TEXT: ANTJE HOLLUNDER
FOTOS: PENCHO STEFANOV

Die Tatsache, dass traditionelle Musik, Folk und Weltmusik bis heute ein Nischendasein führen und gerade von Deutschlands Kulturämtern und Musikhochschulen wie ein Stiefkind behandelt werden, rief die Kölner Musikagentur Alba Kultur auf den Plan. Unter der Überschrift „Kulturelle
Global Flux - Foto: Pencho Stefanov
Selbstbestimmung“ wollte man sich auf die Suche nach Partnern machen, mit deren Hilfe Einfluss auf die Bildungs- und Kulturpolitik in NRW genommen werden kann. Dem Ruf folgten Hochschulprofessoren für Musik, Künstler, Vertreter von Musikagenturen, Musikverbänden und Musikinitiativen, Journalisten, Konzertveranstalter, Musikpädagogen, Archivare, Vertreter von Plattenfirmen und Vertreter der Landesregierung aus dem Kulturbereich. In acht Arbeitskreisen
Global Flux - Panel Hochschulen - Foto: Pencho Stefanov
tauschten sie unter reger Beteiligung des erschienenen Fachpublikums ihre Erfahrungen aus.

Zur Frage, in welcher Form globale Musik Eingang ins Hochschulstudium finden kann, stellte Leo Vervelde exemplarisch die Rotterdamer Hochschule der Künste Codarts vor, an deren World Music and Dance Centre er lehrt und welche ein Studium verschiedener globaler Musikstile anbietet; die in NRW lebende chinesische Musikerin Xu Fengxia beschrieb aus ihrer Perspektive als Künstlerin, worauf es beim Studium globaler Musik ankommt, während der Pro-Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Heinz Geuen, darstellte, welche Hindernisse an seinem Institut zu überwinden seien, um dort Musik zu etablieren, die nicht der westlichen Kultur entstamme.

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Update vom
27.02.2011
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