5 Minuten mit...

Richard Bargel

Livemusiker durch und durch

RICHARD BARGEL & DEAD SLOW STAMPEDE * FOTO: MEYER ORIGINALS
» Mir geht es um
Entschleunigung. «



Bei seinem letzten Besuch in Hamburg, 2012, füllte Richard Bargel ein großes Theater – nun tritt er im altehrwürdigen Cotton Club auf, in dem sich seit den Siebzigerjahren nichts verändert hat. Die altgedienten Fans, von denen er auch an der Elbe nicht wenige hat, finden das gut so. Für Bargel dagegen hat sich viel verändert seit besagtem Theaterabend. Damals tourte er mit Klaus „Major“ Heuser, doch dann kamen ein Hörsturz, der das Ende dieser Zusammenarbeit bedeutete, und zwangsläufig eine längere Schaffenspause.

TEXT: GABRIELE HAEFS


Nun liegt ein neues Album vor mit dem absolut vielversprechenden Titel It’s Crap, eingespielt in Köln, mithilfe von Crowdfunding, mit guten Freunden und einem überraschenden Spuk. Natürlich ist die Spukgeschichte wunderbar, aber zu lang für diesen „Fünfminüter“. Dafür sei auf Bargels Website verwiesen! Vielleicht gibt es demnächst ja auch ein Lied zu diesem Thema.
go! www.richardbargel.de

Aktuelles Album:
Richard Bargel & Dead Slow Stampede, It’s Crap (Meyer Records, 2014)

COVER IT'S CRAP

Sowieso kann der Spuk ja nicht mit auf Tournee kommen, dafür wird Richard Bargel begleitet von seiner neuen Band, Dead Slow Stampede. Noch so ein Name, der erklärt werden muss – die Erklärung ist aber fast enttäuschend einfach. Die Musiker wurden einzeln für die CD-Produktion engagiert, und weil alles so gut lief, wurde beschlossen, auch bei den Tourneen zusammenzuarbeiten. Also musste ein Bandname her. „Richard Bargel Band wäre mir zu dröge erschienen“, sagt der Musiker. Und: „Da mir die Hektik, Eile und Hast unserer Zeit auf den Keks gehen und ich den Geschwindigkeitsakrobaten auf ihren Instrumenten und ihren Bewunderern aus dem Publikum etwas entgegensetzen wollte, habe ich mir den Namen ‚Dead Slow Stampede“ einfallen lassen, der zum einen ein schöner Widerspruch in sich ist, zum anderen aber auch ausdrückt, worum es mir musikalisch und im Leben geht: um Entschleunigung.“
Das soll nun nicht heißen, dass bei Konzerten nur langsame Stücke gespielt würden, es gibt durchaus temporeiche. Aber, so Bargel: „Das Hauptaugenmerk liegt eher auf getragenen Stücken, die mehr zum Zuhören sind und sich durch Intensität und Atmosphäre auszeichnen sollen.“ Die Band besteht aus Geert Roloefs, Paul G. Ulrich und, im Cotton Club erstmals dabei, Fabio Nettekoven, der den aufgrund von Verpflichtungen bei einer Musicalproduktion ausgestiegenen Roger Schaffrath ersetzt.

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Update vom
23.04.2014
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Dieser Text ist nur ein Auszug des Original-Artikels der Print-Ausgabe!

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