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dodo hug

Eine Schweizerin als Jokerwoman

EFISIO CONTINI und DODO HUG 2012 * Foto: Ingo Nordhofen

Männliche Joker sind meist fiese Kerle. Nicht so dodo hug. Bei der Schweizerin, die auf der Kleinschreibung ihres Namens besteht, steht dagegen Spielfrau für eine Musikantin, die in unterschiedlichsten Welten zuhause ist. Sie singt in unzähligen Sprachen und lässt sich kaum auf einen Musikstil einschränken. Auf Jokerwoman, ihrer neusten CD, singt die Bernerin unter anderem auf Schweizerdeutsch, Englisch, Italienisch, Sardisch und Französisch. Geht das? Fehlt da nicht die klare Linie?

TEXT: MARTIN STEINER

AKTUELLE CD:
Jokerwoman
(Zytglogge, 2012)

Jokerwoman

DODO HUG UNTERWEGS:
03.11.2012: CH-Beinwil im Freiamt, Gasthaus zum Kreuz
11.11.2012: CH-Lützelflüh, Kulturmühle
22.12.2012: CH-Buchs, Fabriggli

go! www.dodohug.ch
„Vielleicht ist diese Vielseitigkeit meine Linie.“

„Ich will mir nicht mehr sagen lassen, ich hätte keine Linie“, gibt dodo hug Journalisten zu verstehen, die sie nach den Leitgedanken ihrer Produktionen fragen. In der „Warumballade“ macht sie den Damen und Herren klar, dass sie es manchmal satt hat, sich fortwährend erklären zu müssen. „Männer fragt man viel weniger über die Hintergründe ihres Handelns.“ Wer in der Musik vom Joker spricht, denkt an einen Mann. Steve Miller gab ihn als Frauen vernaschenden Gitarrero. Bob Dylans „Jokerman“ ist nur schwer durchschaubar. Manipuliert er etwa die Welt? dodo hugs Jokerwoman hegt ganz andere Ansprüche. Auf dem Album sticht die Sängerin mit ihrem eigenen Joker: Hier bin ich. Hört, was ich zu sagen habe. Hinterfragt, aber hinterfragt nicht immer mich. Kate Northrop hat das Lied extra für sie geschrieben. Der Koyote, der darin vorkommt, ist in der Mythologie der nordamerikanischen Indianer ein Gauner, aber auch die ältere Schwester. „Es ist ein Lied über eine gestandene Frau, die sich nicht mehr so einfach täuschen lässt.“

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Update vom
24.10.2012
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