CORIN CURSCHELLAS LIVE * Foto: Francesca Pfeffer

Die rätoromanische Stimme der Bündner Alpentäler
CORIN CURSCHELLAS
Spannende Reise zurück zu den Wurzeln

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AUSWAHLDISKOGRAFIE:
Rappa Nomada
(MGB, 1995)
Valdun - Voices of Rumantsch
(MGB, 1997)
Sud des Alpes
(Make Up/RecRec, 2002)
La Grischa
(Eigenverlag, 2012)

La Grischa

CORIN CURSCHELLAS UNTERWEGS:
30.08.2012 Suisse Miniature, Zuoz, Globe
31.08.2012 Suisse Miniature, Poschiavo, Cinema Rio
01.09.2012 Suisse Miniature, Davos, Hotel Schatzalp
08.09.2012 La Grischa, Chössi Theater, Lichtensteig
06.10.2012 CHANT AU TOUR, Zürich, Theater Stadelhofen
23.11.2012 CHANT AU TOUR, Thusis, Kino Rätia
13.12.2012 La Grischa, Kipferhus, Hinterkappelen
22.12.2012 La Grischa, Cinema Sil Plaz, Ilanz

New York, Paris, Berlin, Rueun. Nach Jahren unterwegs mit experimentellen Klängen, Jazz, Rock und Weltmusik, ist die Bündnerin Corin Curschellas nicht nur physisch, sondern auch musikalisch zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Die siebzehn Lieder der aktuellen CD La Grischa versöhnen Alt und Jung und schenken der rätoromanischen Schweiz ihren Soundtrack.

TEXT: MARTIN STEINER

Graubünden. Berge, nichts als Berge – und endlose Alpentäler. Ein Gebiet, das in vergangenen Jahrhunderten die Flachländer im Norden wenig interessierte. Doch die steilen Täler des Bergkantons verbinden seit Urzeiten den Süden mit dem Norden. Schon im Jahr 15 v. Chr. überquerten die Römer während des Alpenfeldzugs die Bündner Pässe, errichteten ihre Befestigungsanlagen und unterwarfen die dort ansässigen Kelten und Räter.

„Volksmusik gehört allen.
Mittlerweile bin ich ein
Teil der Volksmusikszene.“

Das Vulgärlatein, die Sprache der römischen Soldaten, setzte sich über die Jahrhunderte in den Tälern fest. Dank deren Abgeschiedenheit wurden die verschiedenen romanischen Dialekte bis heute bewahrt. Die Verständigung untereinander mit den teils sehr unterschiedlich klingenden Idiomen war und ist nicht immer einfach. Seitdem die RTR, die Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, in den entlegensten Täler gehört und gesehen wird, haben sich die Leute daran gewöhnt, die Dialekte besser zu verstehen. Bei der Schweizer Volkszählung von 1990 gaben gemäß Wikipedia 66.356 Menschen Romanisch als regelmäßig gesprochene Sprache an, 39.632 bezeichneten es als ihre Hauptsprache. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 waren es nur noch 35.095. „Als ich ein Kind war, konnten die Alten praktisch kein Deutsch sprechen, heute sind die Leute hier alle zweisprachig“, meint Corin Curschellas dazu. Auf der anderen Seite stellt sie auch fest, dass die Leute sich wieder vermehrt des Wertes der Sprache bewusst sind.

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Update vom
23.08.2012
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Dieser Text ist nur ein Auszug des Original-Artikels der Print-Ausgabe!

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