5 Minuten mit...

Nino aus Wien

Sänger und Poet mit Zeitproblem

Der Nino aus Wien 2011
Der Künstlername ist gut gewählt und erinnert an die verlorenen Kinder, die ohne Nachnamen in der Welt herumirren, gefangen in dem Irrglauben, eine Herkunftsbezeichnung wäre ein ausreichendes Identifizierungsmerkmal für alle suchenden Eltern. Der 1987 in Österreich geborene Nino Mandl, der unter dem Namen „Nino aus Wien“ eine zweite Existenz führt, fasziniert mit sprachverliebten Songs und seiner Persönlichkeit das an Schrullen und Schmäh übersatte Wiener Publikum.

TEXT: HARALD JUSTIN

AKTUELLE CD:
Schwunder
(Problembär Records, 2011)

Schwunder

go! www.myspace.com/ninoshouseband
„Der Nino aus Wien ist hier, um über Musik zu reden!“

Über Myspace klickte er sich ab 2007 ins öffentliche Bewusstsein, dann folgten zwei Songs, „Holidays“ und „Du Oasch“, aus seiner zweiten CD Down In Albern (2009), die beim Radio in die Rotation kamen, und schon buhlten Journalisten um ihn. In Interviews stellt er vermeintlich einen jungen Mann dar, der blitzgescheite Antworten gibt und aus seiner Vorliebe für die Sechziger, Joyce, Qualtinger, André Heller, die Beatles und Syd Barrett keinen Hehl macht. Ungebührlichen Fragen nach seinem Privatleben versteht er mediengerecht aus dem Weg zu gehen. Als ihn die Wiener Szene-Zeitung Falter fragte, wovon er angesichts fehlender kommerzieller Erfolge eigentlich lebe, sagte er, das sein eine gute Frage und ergänzte: „Nein, eigentlich ist es eine schlechte Frage. Sie wurde zu oft gestellt, außerdem müsse man darüber mit Nino Mandl sprechen und nicht mit dem Nino aus Wien. Der Nino aus Wien ist hier, um über Musik zu reden.“

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Update vom
13.02.2012
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