5 Minuten mit...

Priscilla Ahn

Wenn eine Singer/Songwriterin erwachsen wird

PRISCILLA AHN * Foto: Cedric Bihr
Manche Leute schreiben mit 40 ihre Autobiografie. Priscilla Ahn lässt schon mit 28 einige Stationen Revue passieren, die eine junge Frau so beim Erwachsenwerden durchläuft. Folgerichtig trägt ihr neues Album den Titel When You Grow Up. Passend zu ihrer engelsgleichen Stimme hat sich die aus Pennsylvania stammende junge Musikerin vor einigen Jahren in der Stadt der Engel niedergelassen: Los Angeles. Ihre neuen Songs hat Ahn allerdings in England aufgenommen.

TEXT: ANTJE HOLLUNDER

AKTUELLE CD:
When You Grow Up
(Blue Note/EMI, 2011)

When You Grow Up

PRISCILLA AHN UNTERWEGS:
Siehe „Blaue Seiten“ im Heft

go! www.priscillaahn.com
„Es ist einfach, Songs zu schreiben, wenn du traurig bist und dich einsam fühlst. Wenn du glücklich bist, ist es eine Herausforderung.“

Was wirst du sein, wenn du groß bist? Schriftsteller, Erfinder, Astronaut, Seemann? fragt Priscilla Ahn im Titelsong ihres zweiten Albums. Stellt man ihr selbst die Frage nach ihrem ursprünglichen Berufswunsch, ist die Antwort „Musiklehrerin“. Für einen entsprechenden Studienplatz hatte sie sich bereits an der Universität von Pennsylvania beworben, doch nachdem sie dort im Rahmen des Vorsingens auch einen eigenen Song vorgetragen hatte, empfahl der Musikprofessor ihr, statt Studium besser sofort eine Karriere als Singer/Songwriterin zu beginnen, denn dazu habe sie zweifelsohne die Fähigkeiten. Heute ist Ahn froh, dass sie dem Rat ihres Lehrers folgte. Als Künstlerin legte sie ihren bürgerlichen Nachnamen Hartranft ab und nahm den koreanischen Mädchennamen ihrer Mutter an. „Sie war eine echte Inspiration für mich“, verrät die junge Musikerin. „Als ich sieben war, sangen wir gemeinsam im Kirchenchor. Als ich 14 war, erklärte sie mir die Grundbegriffe des Klavier- und Gitarrespielens.“ Später nahm Ahn Unterricht in klassischem Gesang und machte jeden Gesangswettbewerb mit, der sich ihr bot. Über die Platten ihres Vaters entdeckte sie bereits als Kind Neil Young und Bob Dylan, The Beatles und Pink Floyd, die bis heute zu ihren Vorbildern zählen. Als Achtzehnjährige wollte sie dann klingen wie Sarah McLachlan oder Aimee Mann.

... mehr im Heft  

Update vom
22.12.2011
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