FOLKER
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AUF DER SUCHE NACH EINEM WEG

CREOLE-BRANCHENTREFF
FÜR WELTMUSIK

„C.BRA IST EIN
REGIONALER
BRANCHENTREFF …;
IN ETWA WIE DIE
WOMEX, NUR AUF
KLEINERER EBENE“.

(Ulrich Doberenz)
go! www.creole-branchentreff.de

Logo C.bra

Am 19. und 20. Mai fand in Berlin der erste Creole-Branchentreff für Weltmusik statt, kurz C.bra. Unter dem Motto „Das beste Netzwerk entsteht im Gespräch“ trafen sich Veranstalter, Agenturen, Musiker, Journalisten, Wissenschaftler und Weltmusikinteressierte in der Werkstatt der Kulturen, um über die Zukunft der Weltmusikbranche zu sprechen. Vom Trägerkreis Creole – Globale Musik aus Deutschland initiiert, wurde das Treffen von Ulrich Doberenz (TFF Rudolstatt),
Messeimpression C.bra 2011 - Foto: Daniela Incoronato
Katrin Werlich (Folker), Torsten Hinger (Nato Leipzig), Franziska Weyrich und Anja Hövelmann (beide Laviola) organisiert.

TEXT: GLAUCIA PERES DA SILVA

„DER EXPORT
DEUTSCHER MUSIK
STECKT NOCH IN DEN
KINDERSCHUHEN.“

(Jo Meyer)

Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks, das die Zusammenarbeit zwischen den bereits aktiven Akteuren der Branche in Deutschland fördern soll. Viele der Teilnehmer sind schon durch die Creole miteinander vernetzt, aber sie fühlten die Notwendigkeit, ihre verschiedenen Ideen besser zu bündeln. Wie Ulrich Doberenz erklärt: „C.bra ist ein regionaler Branchentreff, bei dem man die nationalen Beziehungen pflegt; in etwa wie die WOMEX, nur auf kleinerer Ebene“. Trotz der
C.bra 2011: Podiumsdiskussion mit (v. l.) Bernhard Hanneken, Christian Rath und Talia Bachir-Loopuyt - Foto: Daniela Incoronato</font>
Klarheit des Anliegens ist die Umsetzung eine schwierige Aufgabe. Die Finanzierung erfolgte diesmal vor allem durch die Initiative Musik, den Löwenzahn-Verlag Leipzig und durch die Beiträge der Messeteilnehmer.

„DIE AKTEURE DES
NISCHENMARKTES
HADERN NOCH MIT
GRUNDLEGENDSTEN
PROBLEMEN.“

Von den altbekannten Gesichtern der Branche waren wenige zu sehen. Sie nahmen die Einladung eher skeptisch auf, was schon sehr anschaulich die Atomisierung der Szene zeigt: jeder für sich, zu wenig zusammen. Womit der Branchentreff noch grundlegender legitimiert erscheint als von Doberenz entworfen: Konflikte in der Nische beseitigen, zum Dialog anregen – und dann erst der Zusammenschluss zu jedermanns Vorteil.

... mehr im Heft  

Update vom
22.06.2011
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