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Omnia

Schatzkästlein der Pagan-Folk-Vielfalt

Omnia

Omnia sind ein bunter Trupp neokeltischer Pagan-Folkmusiker. So stellen sie sich gerne selber vor. „Neokeltisch deshalb, weil ich meine Herkunft aus Cornwall nicht verleugnen will und die ist damit zutiefst keltisch“, erläutert Sänger Steve Sic alias Steve Evans-van der Harten, der auch noch ein ganzes Arsenal an Instrumenten spielt, etwa irische Bouzouki, irische Flöten, skandinavische Obertonflöten, neo-keltische Doppelflöten, Maultrommel und Darabuka. „Pagan bedeutet, dass wir in unserer Musik das Leben in all seinen Facetten feiern und dabei der Natur unseren besonderen Respekt erweisen. Wir ehren die Göttinnen und Götter und erwecken die alten Geister. Wir musizieren mit traditionellen akustischen Instrumenten.“ Und damit wären wir beim Folk angelangt.

TEXT: FRANZ X. A. ZIPPERER

AKTUELLE CD:
Wolf Love
(Pagan Scum Records, 2010)

Wolf Love

go! www.worldofomnia.de
„Wir ehren die Götter und erwecken die alten Geister.“

Die Kapelle komplettiert, neben Steve Sic, Jennifer Evans-van der Harten, die ebenfalls singt und ansonsten für keltische Harfe, Flügel, Drehleier, irische Bodhran oder Hackbrett zuständig ist. Philip Steenbergen zupft die Gitarren, während Tom Spaan am Schlagwerk für den Rhythmus verantwortlich ist. Ganz neu an Bord ist die bezaubernde persische Schönheit M. H. Moni, als dritte Gesangsstimme und als Tänzerin. Omina leben in den Niederlanden. Bis tief in die Neunzigerjahre reichen die Wurzeln der Gruppe, die sich nunmehr vom Duo zum Quintett entwickelt hat. Mit ihrer aktuellen Platte Wolf Love legen sie ihre elfte Veröffentlichung vor. Genauso weit gefächert wie das Instrumentarium von Omnia ist auch die musikalische Bandbreite. Steve Sic bringt das klangliche Spektrum auf eine sehr einfache Formel: „Wir machen einfach Musik, die wir mögen. Wir hören so ziemlich jede Richtung: Klassik, Metal, Pop, Weltmusik, Folk und, und, und. Wenn uns etwas besonders gefällt, dann greifen wir das auf. Das kann, wie etwa auf dem neuen Album das Lied ‚Teachers‘, auch etwas von Leonard Cohen sein. Oder auch ‚Solfeggio‘ von Carl Philipp Emanuel Bach. Omnia bedeutet eben ‚Alles’. Somit stehen wir zu den Gegensätzen.“

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Update vom
27.02.2013
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Dieser Text ist nur ein Auszug des Original-Artikels der Print-Ausgabe!

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