GASTSPIEL

Vom Überleben in der Musikwelt

Warum wir noch Labels brauchen

VON GRIT LASKIN*

Grit Laskin
go! www.williamlaskin.com
go! www.borealisrecords.com

* William „Grit“ Laskin ist Multiinstrumentalist, Singer/Songwriter, Buchautor, Gitarrenbauer und Mitbegründer von Borealis Records. 2005 rief er den ersten nationalen Folkpreis in Kanada ins Leben, die Canadian Folk Music Awards (CFMA). Laskins Gastspiel ist die erweiterte Fassung eines im vergangenen Jahr von ihm für das kanadische Musikmagazin Penguin Eggs geschriebenen Beitrags.

Übersetzung: Delf Maria Hohmann

Im Jahr 1982 trat mit der CD eine neue, optische Speicherplatte auf die Bühne der Musikwelt. Sie sollte die Welt der Tonträger dramatisch verändern. 1999 ging Napster online, und der globale Datenaustausch war nicht mehr aufzuhalten. Dieser Tage kennt jeder Myspace, CD Baby, Youtube, I-Tunes und so weiter und so fort. Die bis dahin bekannte, knapp einhundert Jahre alte Herangehensweise von Musikern, Schallplattenfirmen und Handel dezentralisierte sich, fragmentierte und lief schließlich innerhalb einer Generation einfach aus dem Ruder.

„Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um aus Künstlern Stars zu machen.“

In diesem chaotischen Wirrwarr finden sich heute noch immer die ruhig ausharrenden, kleinen und unabhängigen Labels, die nicht als Ableger zu den „G4“ Sony BMG, Warner, EMI und Universal gehören. Als Musiker fragt man sich natürlich, ob Labels überhaupt noch gebraucht werden, denn man pflegt heute seinen Internetauftritt bei Myspace, die CDs werden von CD Baby vertrieben, und Bild- und Tonmaterial von Konzerten findet sich auf Youtube. Seine CDs verkauft man über die eigene Website und bei Auftritten. Wozu braucht man also noch ein Label? Zu einer Antwort komme ich noch, hier aber erst einmal ein paar Zusammenhänge.

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Update vom
28.06.2010
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