5 Minuten mit...

Alexander „Sandy“ Wolfrum

Dreißig Jahre auf der Bühne

Alexander Wolfrum
In einer Studentenkneipe seiner Heimatstadt Bayreuth fing es vor dreißig Jahren an, hier bekam Alexander Gustav „Sandy“ Wolfrum seine erste Gage für einen „Gig“ bezahlt. Doch es sollte noch weitere zehn Jahre dauern, bis er von seiner Musik leben konnte.1958 wurde er geboren, seine Familie besaß eine Ziegelei, hatte aber auch einige musikalische Traditionen aufzuweisen. Er lernte früh Gitarre zu spielen, schrieb Texte und trat schon mal bei Schulfesten und Partys auf. Dabei haben ihn vor allem Reinhard Mey und Hannes Wader beeinflusst und geprägt. Texte in der eigenen Sprache zog er englischsprachiger Popmusik vor.

Text: Rainer Katlewski

AKTUELLE CDs:
Die Brille in den Stiefeln (Live; Intraton, 2010)
Es bleibt dabei
(Intraton, Herbst 2010)

ALEXANDER WOLFRUM UNTERWEGS:
03.07.10 Bad Berneck, Rheingold
10.07.10 Bamberg-Scheßlitz, Giechburg, Europ. Lieder- & Folkfestival
17.07.10 Steingaden, Langau-Bildungszentrum
27.07.10 Aitrang, Elbseeterrassen11.09.10: Schnaittach, Tausendschön
15.09.10 Bamberg, Theater am Michelsberg
16.09.10 Grub am Forst, Zauberwelt
17.09.10 Forchheim, Junges Theater
09.10.10 Bayreuth, Lindenhof, Festival der Liedermacher
15.10.10 Pommersfelden, Kellerhaus (Doppelkonzert mit Günter Stössel)

go! www.alexanderwolfrum.de
„Meine Musik ist nicht massengerecht, dummerweise möchte ich aber keine andere Musik machen!“

Wolfrum spielte auch nicht lange nur allein: mit dem Münchener Sänger und Gitarristen Robert Wachsmann und dem Nürnberger Hanzie Scharrer am Bass entstand die Band Feelsaitig. Teilnahmen bei Songs an einem Sommerabend auf Kloster Banz, Preise und etliche Alben folgten. Wolfrum will immer singen, was ihn bewegt, sei es in Deutsch, Englisch oder Fränkisch, manchmal eher rockig, aber auch nach Liedermacherart mit Gitarre. Das kann Persönliches, Privates sein oder Engagiertes, Politisches. Die Erhaltung der letzten Kilometer einer frei fließenden Donau, ist ein Projekt, bei dem er sich engagiert. Dabei sucht er immer wieder die Zusammenarbeit mit Kollegen. Mey und Wader, Colin Wilkie oder Bettina Wegner unterstützten ihn schon dabei.

1994 rief er in Bayreuth das Festival der Liedermacher ins Leben und organsiert seitdem Konzerte mit vielen bekannten und weniger bekannten Künstlern, die das fränkische Kulturleben bereichern. Zudem gründete Wolfrum das Label Intraton, und in einem Teil der alten Ziegelei ist ein Tonstudio entstanden. So rundet sich ein Künstlerleben ab, in dem sich Schreiben und Spielen, Auftritte, Touren, Organisation sowie Studio- und Labelarbeit mit der Familie verbinden lassen.

Die Spuren der Familie sind auch auf den CDs zu finden: Bei Intraton sind Gedichte mit „allerrahand G’schpaßig’s“ seiner Mutter Traudl erschienen, musikalisch von ihm umrahmt, und auf dem neuen Studioalbum Es bleibt dabei, das im Herbst 2010 erscheint, ist unter anderem Sohn Constantin mit der E-Gitarre zu hören.

... mehr im Heft  

Update vom
28.06.2010
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