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Gotan Project

Vom Luxus, sich Zeit zu nehmen

Gotan Project
Seit zehn Jahren stehen Gotan Project aus Paris für den Beginn einer musikalischen Bewegung, denn Eduardo Makaroff, Philippe Cohen Solal und Christoph H. Müller sind so etwas wie die offiziellen Erfinder des Elektrotangos, der Mischung aus klassischem Tango und Clubsounds. Nach zwei Millionen verkauften Tonträgern und vierhundert Livekonzerten in aller Welt melden sie sich jetzt mit ihrem dritten Studioalbum Tango 3.0 zurück.

Text: Claudia Frenzel

AKTUELLE CD:
Tango 3.0
   (Ya Basta/Universal, 2010)

Tango 3.0

go! www.gotanproject.com
„Viele dachten immer, Tango ist Musik für alte Leute, und waren überrascht, als sie unsere Musik hörten.“

Eduardo Makaroff und Philippe Cohen Solal steht die letzte Nacht noch ins Gesicht geschrieben. Berlin heißt nicht nur Pressetermine anlässlich des neuen Gotan-Project-Albums Tango 3.0, sondern auch gleich ein DJ-Set in einem der vielen Klubs der Stadt. Die Nacht war kurz, aber auch ein Vorgeschmack auf die bevorstehende Tour zum neuen Werk, die seit April läuft.

Vier Jahre mussten die Fans der Pariser Band auf eine neue CD warten. „Es ist viel besser, noch sechs Monate draufzulegen, wenn du ein gutes Album zusammen hast, um ein fantastisches daraus zu machen“, erklärt Solal den langwierigen Prozess. Zudem waren sie nach dem letzen Album, wenn auch mit Unterbrechungen, fast zwei Jahre auf Tour. Da war keine Zeit, nebenbei an neuen Songs zu arbeiten, denn sie konzentrieren sich gern auf eine Sache, erklären die beiden Musiker. Der Erfolg, den man mit dem Debüt La Revancha Del Tango erzielte, lässt es zu, dass die Gruppe ihr Tempo seither selbst bestimmt. Inzwischen sind sie weltweit unterwegs und gelten als Pioniere des Elektrotangos auf europäischer Seite. Auf südamerikanischer Seite wurde der Trend von Bands wie Tanghetto oder dem Bajofondo Tango Club beflügelt.

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Update vom
26.04.2010
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