5 Minuten mit...
No Blues
Arabicana-Musik statt Clash der Zivilisationen
Was kommt dabei heraus, wenn man zwei niederländische und einen
palästinensischen Musiker in ein Zimmer einschließt? Die Band No Blues und drei
Alben mit amerikanisch-arabischer Crossovermusik.
Text: Martina Zimmermann
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„Sie schlossen uns in ein Zimmer, warfen den Schlüssel weg und
schauten, was passieren würde.“
„Arabicana“ nennen die Musiker ihre originelle Mischung aus Folk, Country, Blues
und afroarabischer Musik, in einzelnen Songs ertönen auch osteuropäische Klänge.
„Beheimatet“ ist dieses Genre des 21. Jahrhunderts in den Niederlanden,
jedenfalls wohnen alle Bandmitglieder dort. „Aber wir tragen keine Holzschuhe“,
scherzt Bassist Anne-Maarten van Heuvelen, der auch schon ein paar Jahre in New
York gelebt hat. Van Heuvelen spielte sich ab dem Alter von fünfzehn am Bass
durch die Blues-, Jazz-, Punk-, Reggae- und Rockszene, sang und spielte den
Fünfzigerjahre-Blues-Stil der Marbletones. Er spricht deutsch mit dem typischen
Rudi-Carrell-Akzent. Die Songs von No Blues sind auf Englisch und Arabisch,
Hebräisch und Französisch, manchmal kommen mehrere Sprachen in einem einzigen
Stück vor. Das sei „ganz einfach“, meint der Bassist und Sänger: „Wir kommen
zusammen, spielen und singen. Wenn einer eine Idee hat und die anderen sie gut
finden, dann machen wir das.“
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FOLKER auf Papier
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