IRISH SOUNDS

IRISH SOUNDS


EIN STREIFZUG DURCH DIE IRISCHE MUSIKSZENE –
UND DARÜBER HINAUS

Am 17. März feiern die Iren ihren Nationalfeiertag – aber nicht nur die Iren, und nicht nur in Irland. Und was wäre der St. Patrick’s Day ohne Musik? Ohne grünes Guinness ließe es sich zur Not auskommen – ohne „green notes“ sicher nicht.

Grund genug für den Folker , gerade in der Märzausgabe sein Hauptaugenmerk auf das musikalische Geschehen auf jener Insel zu lenken, die kaum größer ist als Bayern und doch auch die hiesige Musiklandschaft seit dem Folkrevival der Sechziger- und Siebzigerjahre in nicht zu unterschätzendem Maße mitgeprägt hat. Viele irische Künstler sind auf zahlreichen Tourneen, bei ungezählten Festivals, Workshops und sonstigen Veranstaltungen in Deutschland unterwegs gewesen und sind es noch. Wie aber sieht es mit der Szene im Land selbst aus? Was ist geblieben von den Großen der Siebziger- und Achtzigerjahre? Wer ist angesagt? Welche Strömungen gibt es? Wie sieht die Zukunft der traditionellen irischen Musik aus?

Irische Musik erfreut sich nach wie vor einer beachtlichen internationalen Fangemeinde. Selbstredend kann dieser Überblick auf nun einmal begrenztem Raum nur Ausschnitte und Impressionen wiedergeben, Appetit machen, Wegweiser aufstellen – Schlaglichter auf die Musik der „four green fields“. Was aber alle Beiträge vereint, ist der Eindruck einer lebendigen, vielfältigen, attraktiven Szene, ohne Berührungsängste mit anderen musikalischen Richtungen und doch fest verwurzelt in der irischen Tradition.

Zieht sich die irische Musik quasi wie ein „grüner“ Faden durch dieses Heft, so verdichtet sich dieser auf den folgenden 15, 16 Seiten zu einem veritablen Knäuel. Über das ganze Heft verteilt aber auch ein Blick zum Beispiel auf die Bonner Irish-Folk-Szene („Heimspiel“, S. 48), den deutsch-irischen Konzertfrühling („Szene“ und „Blaue Seiten“) sowie auf Künstler, die keine Iren sind oder bloß „Plastic Paddies“, deren Musik aber eine irisch-keltische Note widerspiegeln (Fiddler’s Green, S. 21; Paul O’Brien, S. 22).

Die Frauen haben ein gewichtiges Wörtchen mitzureden – von Líadan(S. 18) bis Eleanor McEvoy (S. 32). Insider kommen zu Wort, wie Peter Browne (S. 38), selbst Uilleann Piper sowie RTÉ-Produzent und -Moderator, und im „Gastspiel“ (S. 52) der Herausgeber des Irish Music Magazine, Seán Laffey. Mit John Spillane aus Cork wird einer der herausragenden Songwriter und Sänger der Insel näher vorgestellt (S. 30). Hinzu kommen ein „Ortstermin“ mit Tommy Sands (S. 64) und ein Gespräch mit Mary Cloake (S. 39), der Direktorin des irischen Arts Council, über die Rolle ihrer Organisation bei der Förderung traditioneller Musik. Beginnen aber wollen wir auf den nächsten vier Seiten mit einer kleinen musikalischen Rundreise durch die vier irischen Provinzen und darin mehr oder weniger zufällig ausgewählte Regionen, die allesamt Besonderes zu bieten haben im Hinblick auf ihre musikalischen Traditionen ...


„Selig“ werden in diesem März die Musikbegeisterten unter den Irlandfreunden sein ...

... die zudem das berühmte „Doppelabo“ abgeschlossen haben. Die also den Folker (pünktlich wie immer) im Briefkasten vorfinden und – ein paar Tage verspätet – dann das Irland Journal.

Denn noch nie in der gemeinsamen Zeit des Bestehens beider Magazine hat das Irland Journalsich vom Folker übertrumpfen lassen, was Menge/Seitenzahl wie inhaltliche Vielfalt zum Thema „Irish Sounds“ betrifft.

Die Versuchung lag nahe, die besten Beiträge in beiden Magazinen erscheinen zu lassen. Wir haben ihr widerstanden. Weil wir sie dann jeweils alle hätten übernehmen müssen. Nun, dadurch ergänzen sich beide Zeitschriften hervorragend. Viele neue „irisch-keltische“ Rezensionen liest der Irlandfreund dann eben im irland journal, das in diesem Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag feiert. Dazu gibt es dort den „Feten-Feiern-Festivals“-Überblick über rund 240 Veranstaltungen auf der Grünen Insel selbst, eine zweiseitige Einführung in das neue Chieftains-Projekt mit Ry Cooder und vieles Musikalische mehr. Nur eben nicht so kompakt und vielfältig wie in der vorliegenden Ausgabe des „Musik“-Magazins Folker. Klar, denn das Irland Journal setzt noch viele andere (gesellschaftliche, kulturelle, politische) Schwerpunkte und geht alleine in zwei Beiträgen der Frage nach, was denn das Spektakel um den St. Patrick’s Day überhaupt soll ...

Unser Spezialangebot für Folker-Lerserinnen und -Leser:
Für 1 Cent (plus pauschale Versandkosten in Höhe von 3,95 Euro) kann sich jeder schnell diese Ausgabe 1/2010 des Irland Journalsbesorgen.
Das geht leider nur über die Website des go! www.irish-shop.de . Einfach auf „Magazine“ klicken – und bestellen. Pro Besteller ein Exemplar. So einfach.

Viel Lesevergnügen – hier wie vielleicht ja auch dort!

Ihr Christian Ludwig, Verleger

Update vom
22.02.2010
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