Rezensionen WIEDERVERÖFFENTLICHUNGEN


FANNIE LOU HAMER
Song My Mother Taught Me

(Smithsonian Folkways Recordings SFW CD40216/ go! www.folkways.si.edu )
17 Tracks, 27:55, mit engl. Begleitheft

Die Sängerin und Aktivistin Fannie Lou Hamer ist eine Legende der US-Amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die in eine Familie von Pachtfarmern hineingeboren wurde. Kirchenmusik war die Musik ihrer Kindheit – und blieb es bis an ihr Lebensende. Bereits 1963 kam Songs My Mother Taught Me ursprünglich auf den Markt, in einer limitierten Auflage, die gerade in Bürgerrechtskreisen weite Verbreitung fand. Diese Aufnahmen sind in der ihr vertrauten Atmosphäre ihres Hauses entstanden, an einem ruhigen Tag, an dem sie sich an die Zeit erinnerte, als sie klein war und immer wieder mit ihrer Mutter zusammen sang. So leitet sie jedes Lied mit ein paar Sätzen ein, bevor sie es mit ihrer rauchigen Stimme, ohne Bandbegleitung, anstimmt. Songs My Mother Taught Me ist ein intimes und bewegendes Dokument aus einer anderen, doch gar nicht so fernen Zeit. Kirchenmusik und Kinderreime stehen auf diesem Album gleichwertig nebeneinander und machen erneut deutlich, welche Kraft sich aus Musik schöpfen lässt und was für eine soziale Bedeutung Lieder haben können.

Michel Freerix

 

FANNIE LOU HAMER  –  Song My Mother Taught Me


SARA K.
Horse I Used To Ride – Live In 2001

(Stockfisch SFR 357.9003.2, In-akustik, go! www.sarak.com )
13 Tracks, 63:07

Die in Santa Fe lebende Songwriterin verschlug es 2001 nach Sülbeck ins Gasthaus Zum Esel. Ein Glücksfall, denn ihr Konzert wurde vom Stockfisch-Labelchef Günter Pauler aufgezeichnet, von Chris Jones an der Dobro ergänzt und war gleichzeitig der Beginn einer kreativen Zusammenarbeit der drei. Ein intimer, magischer Auftritt in höchster Klangqualität.

Dirk Trageser

 

SARA K.  –  Horse I Used To Ride – Live In 2001


ALAN VEGA, ALEX CHILTON, BEN VAUGHN
Cubist Blues

(Light In The Attic LITA126)
12 Tracks, 60:28

Das Album wurde im Dezember 1994 bei zwei nächtlichen Terminen im Dessau Studio i New York von den alten Indie-Haudegen Alan Vega, Alex Chilton und Ben Vaughn aufgenommen. Die Stücke und der Gesang sind weitestgehend improvisiert und fanden bei ihrer Erstveröffentlichung so gut wie keine Resonanz. Der Klang ist superb, die Stücke sind seltsam, aufregend und ausufernd.

Dirk Trageser

 

ALAN VEGA, ALEX CHILTON, BEN VAUGHN  –  Cubist Blues

Update vom
05.01.2016
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