5 Minuten mit...

Ami Warning

Nachdenklich, offen, authentisch

AMI WARNING * FOTO: LANGUAGEANDLETTERS, WIKIPEDIA
» Inspiration finde ich eigentlich im Leben überall, wo mich etwas bewegt. «



Mit sechzehn Jahren war ihr klar, dass sie Musikerin werden möchte. Jetzt ist sie neunzehn und kann bereits von ihrer Musik leben: Die Singer/Songwriterin Amira Warning, die ihren Spitznamen Ami zum Künstlernamen machte, hat ihr im Frühjahr dieses Jahres erschienenes Debütalbum Part Of Me bereits flächendeckend in Deutschland vorgestellt, ist im Vorprogramm von Xavier Naidoo aufgetreten und hat mit ihrer CD und ihren Konzerten ein beachtliches Medienecho hervorgerufen. Kein Wunder, denn in so jungen Jahren ein derart ausgereiftes erstes Album vorzulegen, ist eine außergewöhnliche Leistung. Wie hat die Münchnerin das mit ihrer Mischung aus Folk, Soul und Reggae geschafft?

TEXT: SABINE FROESE


Da ist zunächst ihre markante, tiefe, etwas raue, kraftvolle, bisweilen auch fragile Stimme, die so gar nicht nach der eines Teenagers klingt.
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AKTUELLES Album:
Part Of Me (Capriola/Sony, 2014)

COVER Part Of Me

Hat sie diese im Gesangsunterricht besonders geschult? „Eigentlich habe ich nur gesungen, und die Stimme hat sich von ganz allein entwickelt. Die Stimmfarbe, die ich jetzt habe, hat sich im Lauf der Zeit einfach herausgebildet“, erzählt Ami Warning. Dann ist da ihre Familie, die bei ihrem beruflichen Werdegang eine maßgebliche Rolle spielte: Bereits im Bauch ihrer Mutter hat sie den Groove der Konzerte ihres Vaters, des von der karibischen Antilleninsel Aruba stammenden Reggaemusikers Wally Warning, mitbekommen. Später war sie immer sehr gern bei seinen Auftritten dabei – wenn auch als Kleinkind hin und wieder nur schlafend im Backstagebereich. Als sie älter war, fing sie als Bassistin und Sängerin in seiner Band an und begann mit vierzehn, Geschichten und Gedichte zu schreiben, denen sie dann irgendwann Noten verpasste. Vorher schon hatte Warning eine Zeitlang Klavier-, dann Bassunterricht genommen, entschied sich aber schließlich für die Gitarre. „Ich mag den Klang einfach gern. Außerdem kann man seinen Gesang gut begleiten und komponieren.“ Einiges an Know-how eignete sie sich über Youtube-Videos an, aber das meiste hat sie von ihrem Papa gelernt. Ihre Bühnensicherheit hat sie vor allem durch Erfahrungen als Straßenmusikerin gewonnen. Der Vater spielt auch heute noch eine wichtige Rolle im künstlerischen Leben der jungen Frau: „Er hat mir viel beigebracht auf meinem bisherigen Weg, nicht nur musikalisch. Er ist der Produzent des Albums, und gerade arbeiten wir an einem neuen Projekt“, so Ami Warning.

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Update vom
22.10.2014
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