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FOLKER
präsentiert:
TFF Rudolstadt 2012

Alasdair Fraser
&
Natalie Haas

Fiddle und Cello auf neuen alten Pfaden

ALASDAIR FRASER UND NATALIE HAAS
Schottisch-keltische Musik spielt man gemeinhin meist mit Gitarre, Piano, Flöten, Harfe, Bouzouki, Pipes und natürlich der Fiddle. Gewisse weitere Instrumente werden als neu wahrgenommen. Das Saxofon ist so ein Fall. Und das Cello. Oder? Nicht wirklich. Zumindest die Kombination von Fiddle und Cello war im Schottland des 18. Jahrhunderts keine Seltenheit. Insofern ist das, was Alasdair Fraser und Natalie Haas machen, tatsächlich eine Art ganz spezielles Revival.

TEXT: MIKE KAMP

AKTUELLE CD:
Highlander’s Farewell
(Culburnie Records/Greentrax, 2011)

Highlander’s Farewell

ALASDAIR FRASER & NATALIE HAAS BEIM TFF 2012:
06.07.12: Rudolstadt, Stadtkirche
07.07.12: Rudolstadt, Schminkkasten (Mike Kamp trifft …)
07.07.12: Rudolstadt, Altes Rathaus (Workshop)

go! www.alasdairfraser.com
go! www.nataliehaas.com
„Das ist wie ein wunderschöner Tanz.“

Im 18. Jahrhundert wurde nicht wie heute streng zwischen Klassik und Folk unterschieden. Viele Musiker spielten beides. Einer der größten Folkfiddler Schottlands, Niel Gow, ließ sich gerne von seinem Bruder Donald auf dem Cello begleiten, wenn er zum Tanz aufspielte. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Musikgrenzen enger gezogen und Begleitinstrumente wie das Cello ersetzt durch das Piano und später die Gitarre.

Alasdair Fraser war seinerzeit zwar kein Niel Gow, aber ein arrivierter Fiddler aus Clackmannanshire in Schottland, der Kalifornien zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht hatte und dort im Sommer sehr erfolgreich Musikkurse abhielt. Er hatte diese alte Kombination von Fiddle und Cello schon seit einiger Zeit im Visier. Die Cellistin Natalie Haas war elf Jahre alt, als sie erstmals einen von Frasers Sommerkursen besuchte und ihm auffiel. „Mit der Zeit stach sie aus der Masse der Kursteilnehmer heraus, und als sie fünfzehn oder sechzehn war, begannen wir, das alte Repertoire zu erforschen. Sie hat mich mit ihrem Können beeindruckt und besonders mit der Tatsache, dass sie couragiert und bereitwillig meine Herausforderungen akzeptierte, neue Sachen auszuprobieren. Es war auch wichtig, dass sie sich nicht auf Noten fixiert hat und sehr einfallsreich war. Wir haben diesen alten Stil nicht einfach nur nachgespielt, sondern das Potenzial der zwei Stimmen erforscht. Damit sind wir seit über zwölf Jahren unterwegs, und es macht uns immer noch Spaß.“

... mehr im Heft  

Update vom
10.07.2012
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Dieser Text ist nur ein Auszug des Original-Artikels der Print-Ausgabe!

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