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Alpcologne

Wenn Alphörner den Groove entdecken. Eine Blaskapelle der besonderen Art

Alpcologne
Gemeinhin vermutet man Alphörner ja in den Bergen, aber die Kapelle Alpcologne hat die meterlangen Instrumente in die rheinische Tiefebene geholt und bringt ihnen ganz neue Flöten- oder besser Blastöne bei. Was drei Alphornbläser und eine Sängerin so alles musikalisch zuwege bringen, hat es in dieser Form noch nie gegeben.
Text: Suzanne Cords

AKTUELLE CD:
Alpha (Westpark Music, 2008)

Alpha

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„Man ist gezwungen, mit ganz wenigen Tönen keine Langeweile aufkommen zu lassen. Da macht man fast eine transzendentale Erfahrung.“

Am Anfang klingt es ein bisschen so, als ob der Almöhi mit seinen Freunden aufspielt, aber dann entwickeln die Alphörner ein ganz ungewohntes musikalisches Eigenleben. Da jazzt, rockt und groovt es, italienisches Temperament schlägt sich in Tarantellaklängen nieder, und selbst George Gerswhin lässt grüßen. Zu verdanken haben die Hörner ihr neues musikalisches Selbstbewusstsein dem Alpcologne-Gründer Mitch Höhler. Der ist eigentlich Hesse und nicht gerade mit dem Klang von Alphörnern aufgewachsen. Aber in jungen Jahren verdingte er sich als Sennergehilfe auf einer Schwyzer Alm und verfiel irgendwo zwischen Montblanc und Matterhorn dem Klang des Instruments. Zugegeben, einem etwas eingeschränkten Klang: „Es gibt genau genommen nur eine Tonart“, erklärt der Bläser aus Leidenschaft. „Dazu kommen dann die sogenannten Naturtöne, die sich immer auf dem Grundton aufbauen, in unserem Falle ist das das ,f‘. Man ist also gezwungen, mit ganz wenigen Tönen, die auch noch die gleiche Klangfarbe haben, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Da macht man wirklich fast eine transzendentale Erfahrung.“

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Update vom
24.10.2009
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