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Soley (Indica Records/Silversonic, 2004/2007) |
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26.10.07: Stuttgart, Laboratorium | ![]() |
Sie treffen sich 1998 bei einer Raveparty, Doriane Fabreg (Doba) und Carole Facal (Caracol), und machten sich zunächst als World-Music- und Percussionduo auf den Weg - damals schon mit ersten Abstechern nach Frankreich (Francofolies Festival in La Rochelle). 2001 erscheint das erste selbst produzierte Album: Le Calme-Son.
Als Backgroundsängerinnen von Gruppen wie Kaliroots (Kanada), Junior
Marvin (Jamaika), La Chango Family, Monique Séka (Elfenbeinküste),
Fodé Kouyaté (Guinea) oder Full Vibes (Seychellen) reisen sie um die
Welt. Zurück in Montréal geht’s ans Eingemachte: Indica Records
veröffentlichen Soley (2004) - und das Duo arbeitet sich am
Popbusiness ab. Mit Erfolg: Die Single „Étrange“ wird ein Radiohit
(auch in Frankreich), inzwischen ist das Album daheim
fünfzigtausendmal verkauft - eine Québecer Goldene Schallplatte. Auf
der Bühne unterstützen vier Musiker die beiden Energiebündel: Maxime
Lepage (Bass), Martin Lizotte (Keyboards), Mohamed „Momo“ Coulibaly
(Percussion) und Maxime Audet-Halde (Gitarre). In Deutschland tauchen
Dobacaracol erstmals bei der Popkomm 2006 auf, dann bei der
frankophonen Talentekonzertreihe „Bistrot Musique“ des Saarländischen
Rundfunks - inzwischen mehrfach bei Festivals. Gerd Heger sprach mit
ihnen für den Folker!.
Sie sind da: Dobacaracol in Deutschland, nicht nur in Konzerten, sondern auch mit ihrer Platte. Wie waren die Reaktionen?
Carole: Wir sind sehr gut empfangen worden, es waren schöne
Abende. Die Leute kommen mit einer gewissen Neugier, da sie ja nicht
wissen, auf was sie da stoßen werden. Weil sie uns gerade entdecken.
Ich glaube, wie man bei uns in Québec sagt: „Wir haben es ihnen in die
Fresse gegeben.“ Wir haben gut gespielt, sie haben es gemocht, ein
schöner Kontakt. Dieses Jahr ist für uns ziemlich „Rock ’n’ Roll“. Wir
touren u. a. durch Frankreich und Deutschland und versuchen, in Québec
eine neue Platte zu machen. Also, das Beste aus den 24 Stunden zu
machen, die der Tag anbietet.
Die Musik, die ihr macht, verweigert sich der Schublade, aber eine marketingwirksame Bezeichnung gibt es doch sicher?
Doriane: Wir haben einige Jahre ein Etikett gesucht, was wir
da draufkleben könnten. Am Ende sind wir bei „chanson metisée“ (dt.
etwa: „Multikultichanson“) gelandet. Schließlich sind es nach wie vor
Chansons, wir setzen die an und filtern sie durch unseren speziellen
Filter.
Ihr sitzt beeindruckend vor einem mit euren hoch getürmten Dreadlockfrisuren, die Platte ist poppig und radiotauglich, die Photos gelungen, sind die Konzerte geleckt?
Doriane: Seit dem Moment, als die CD herauskam, ist schon einiges Wasser den Sankt-Lorenz-Strom runtergeflossen. Für uns sind das fast drei Jahre. Wir haben so viel gespielt, so viele Konzerte gegeben, dass wir uns seit dem Album längst weiterentwickelt haben, vor allem als Gruppe mit den Musikern, die Komplexität ist eine ganz andere. Die Bühne gibt dem Lied einen zweiten Atem, für uns ist das ein Raum der Freiheit, in dem wir uns wirklich wohl fühlen. Wir können in jeder Richtung experimentieren, wir haben die Versionen der Chansons dauernd geändert, versucht, sie weiterzutragen. Wenn wir in ein Konzert gehen, wollen wir auch nicht das Gleiche hören wie auf einem Album.
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