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Gute Laune aus Bella Italia

Folkabbestia

Mit eigenwilligen Tönen und originellen Texten auf Erfolgskurs

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Discographie

In Italien erschienen:
„Breve saggio filosofico sul senso della vita“
    (Eigenproduktion, 1998)
„Se la rosa non si chiamerebbe rosa,
    Rita sarebbe il suo nome“ (UprFolkRock , 2000)
„Non è mai troppo tardi per avere un'infanzia felice“
    (UprFolkRock, 2003)

In Deutschland erschienen:
„Il senso della Vita“ ( Weltwunder, 2002)

Cover

Folker! präsentiert:
Folkabbestia unterwegs:

17.10.03 Bregenz, Between
18.10.03 Rudolstadt, Saalgärten
19.10.03 Berlin, Cafe Zapata im Tacheles
21.10.03 Kassel, Schlachthof
22.10.03 Fulda, Kreuz
23.10.03 Wunsiedel, Ewige Baustelle
24.10.03 Marburg, Uni Erstsemester Party
Stand 15.09.03

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Was als irisch angehauchte Coverband der amerikanischen Folkgruppe Pogues begann, hat sich in Italien mittlerweile zum Kult gemausert. Am ehesten lässt sich die Musik von Folkabbestia noch als Anarcho-Punk-Folk beschreiben, aber damit würde man den sechs Herren aus Apulien wahrscheinlich auch nicht gerecht. Witzig, kritisch, tanzbar und originell ist aber auf jeden Fall ein Attribut, dass sie sich gerne auf die Fahne schreiben.

Von Suzanne Cords

Im Absatz des italienischen Stiefels, direkt gegenüber der albanischen Küste, liegt Apulien. Und dort, in der quirligen Hafenstadt Bari, ist die Band Folkabbestia zu Hause. Folkabbestia„Wir sind nicht wirklich Bestia, also wilde Tiere“, sagt Lorenzo Mannarini in Anspielung auf den Namen der Gruppe, „aber manchmal eben schon. Unser Umgang mit der Folkmusik ist etwas, sagen wir mal, ungewöhnlich. Wir passen uns nicht an, folgen keiner Mode und machen was wir wollen. In dem Sinne sind wird also schon so eine Art wilde Außenseiter der Gesellschaft.“ Wenn Sänger und Gitarrist Lorenzo Mannarini solche Statements ablässt, darf man ihn nicht ganz ernst nehmen. Schließlich ist die Gruppe bekannt für ihren eigenwilligen Humor. Eigenwillig ist auch die Musik von Folkabbestia. Ist das jetzt Polka slawischer Prägung oder Ska oder doch eher Irish Folk, die heimische Tarantella, die italienische Canzone (Lied) – oder was?! „Es ist von allem etwas“, klärt Lorenzo Mannarini auf, „wir haben schließlich alle unterschiedliche Musikvorlieben, und die musste man ja irgendwie unter einen Hut kriegen.“

Wie zwei Bands fusionierten

Angefangen hat alles im Jahre 1994. Francesco Fiore, Lorenzo Mannarini und Osvaldo Laviosa, die sich schon von Kindesbeinen an kennen, beschließen noch im Teenageralter, berühmte Rockstars zu werden und gründen die Band Mc&O. Ein paar Straßen weiter entsteht fast zur selben Zeit eine andere Band mit dem gleichen Traum, die Gruppo Sanguigno. Hier spielt ein gewisser Nicola de Liso mit. Als die beiden Bands aufeinander treffen, ist man sich schnell sympathisch. Im Geschäftsleben würde man sagen, dass eine Fusion der beiden Musikgruppen beschlossen wird. In der Tat tut man sich zusammen und gründet Folkways, eine Band, die sich irischer Folkmusik verschrieben hat und sich stark am großem Vorbild The Pogues orientiert. Doch für potentielle Superstars reicht es nicht aus, nur eine Coverband zu sein. Der Ehrgeiz ist erwacht. Mit Umberto de Palma als Liebhaber italienischer Musik und Antonguilio Galeandro, leidenschaftlichem Fan aller Klänge vom Balkan, bekommt die Gruppe Zuwachs. „Die beiden wollten natürlich ihre Visionen von Musik mit in die Gruppe einfließen lassen“, erinnert sich Lorenzo Mannarini. „Und so haben wir immer mehr Eigenkompositionen verfasst.“ Oder etablierte Italo-Hymnen wie „Azurro“ von Paolo Conte so respektlos arrangiert, dass der Schunkel-Gassenhauer eher einer musikalischen Hetzjagd gleicht.

FolkabbestiaDas schwere Leben der „rockstars on the road“

Mit viel Enthusiasmus und Spielfreude begeisterten die sechs Musiker in rasanten Live Shows ihre Landsleute. Die Folkways werden zu Folkabbestia; ein Name, mit dem sie 1996 beim italienischen Arezzo Wave Festival erstmals offiziell auftreten. Das erste Demotape mit acht Aufnahmen entsteht. „Man muss ja was vorzeigen können, wenn man sich für ein Festival bewirbt“, sagt Lorenzo Mannarini. Das Tape schindet Eindruck. 1997 tritt Folkabbestia bei der Biennale Goivani Artisti, der Biennale junger Künstler, in Turin auf und beim Festival Interceltico im französischen Lorient. Man macht sich ernsthafte Gedanken über ein Album: „Klar, live auf der Bühne zu stehen ist toll, aber wenn jemand eines abends Fieber hat und nicht aus dem Haus kann, wie soll er dann Folkabbestia hören?“ Schließlich wächst die Fangemeinde unaufhörlich. Immer häufiger ist die Band unterwegs, kreuz und quer durch Italien im eigenen Bus. Radio- und Fernsehjournalisten klopfen bei der Band an und bitten um Interviews.


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Mehr über Folkabbestia
im Folker! 5/2003