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Der Raubacher

backMusik aus Hessen und dem Rest Europas

Die Hayner

Eine der wichtigsten deutschen Folktanzbands feiert 25-jähriges Jubiläum

Kontakt:
Torsten Dreher
Breulgasse 22
63477 Maintal

Tel.: 06109-6 64 73
E-Mail TorstenDreher@t-online.de
go! www.s-line.de/homepages/die_hayner

Discographie

„Hayner Dorfmusikanten“ (LP, Dickworz, 1983)
„Tanz mit den Haynern“ (MC mit Begleitbroschüre,
    Eres, 1987)
„Wann däi Staa vezehle kinnte“ (CD/MC, Eres, 1990)
„Cimbria“ (Verlag der Spielleute, 1996)
„United Folks“ (gemeinsam mit vielen anderen Bands,
    Verlag der Spielleute, 1998)
„Tanzbär 3“ (CD, gemeinsam mit Wechselbalg und
    Au gré des Vents, Verlag der Spielleute, 2000)

Jubiläums-Konzerte
(jeweils mit La Marmotte):

26.09.03 Frankfurt/M., Brotfabrik
27.09.03 Esslingen, KuZ Dieselstraße

In der deutschen Folkszene sind vor allem Tänze aus dem europäischen Ausland in Gebrauch. Deshalb sind auch die meisten Tanzgruppen entsprechend europäisch, meist französisch, ausgerichtet. Die Tanzabende heißen „Bal Folk“ und viele Gruppen haben Namen wie La Marmotte, Gout d'hier oder Cassis. Anders die Hayner aus Hessen. Sie haben konsequent eine Anbindung an regionale Traditionen gesucht. In diesem Herbst feiern sie 25-jähriges Jubiläum.

Von Christian Rath

Der Name Hayner bezieht sich auf den südhessischen Ort Dreieichenhain, wo die Band 1978 gegründet wurde. Aus der damaligen vierköpfigen Besetzung sind mit Torsten Dreher (diatonisches Akkordeon) und Bettina Stier-Zinn (chromatisches Akkordeon, Flöte) noch zwei Mitglieder dabei. Damals wohnten alle in Dreieichenhain und man kannte sich teilweise schon seit Kinderzeiten. „Ich hab daheim Nacktbilder von der Bettina“, erinnert sich Torsten Dreher, „als sie noch fünf Jahre alt war.“

Die Hayner

Die Hayner 2003 (v.l.n.r.): Richard Buchner (Geige),
Tilmann Teuscher (Dudelsack), Michael von der Weth (Drehleier),
Thorsten Dreher (Akkordeon),
Bettina Stier-Zinn (Akkordeon, Flöte), Martin Fussmann (Baß)

Die Einwohner der Kleinstadt, die 1977 mit anderen Kommunen zur Stadt Dreieich fusionierte, nennen sich selbst Hayner und so entstand der leicht ironische Bandname Hayner Dorfmusikanten. Immerhin spielte die Gruppe regelmäßig bei der „Haaner Kerb“, dem größten Kirchweihfest in Südhessen.

1983 wurde eine erste LP der Hayner Dorfmusikanten veröffentlicht, mit dem Untertitel „traditionelle Volksmusik auf historischen Instrumenten“. Schon damals wies das Repertoire die Hayner-typische Mischung aus hessischem Material und Musik aus dem Rest Europas auf. Tänze spielte man zwar auch, aber noch nicht als Tanzmusik. „Damals war die Folktanzszene ja noch ganz am Anfang“, so Dreher, „also konnte auch kaum jemand die Tänze tanzen.“

Eine Französin brachte den Tanz

Doch dann verliebte sich Hayner-Gründungsmitglied Martin Möller in die Französin Claire Mandraud, die daraufhin für zwei Jahre zur Band stieß. Sie stammte aus dem Berry, der Heimat der Bourrée, spielte Drehleier und brachte das französische Tanzrepertoire ein. In Workshops konnte sie die Tänze auch erklären und die Hayner waren fortan (auch) eine Tanzband.


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Mehr über die Hayner
im Folker! 5/2003